Der letzte Eintrag von far far away...

Samstag, 16.02.2013

was bisher geschah:

Anne und Claudi sind vor mehr als 5 Monaten nach Neuseeland aufgebrochen.

Sie starteten mit einem riesigen Flugzeug von Frankfurt in ihr neues Abenteuer.

In der ersten Woche in Auckland  haben sie ein Konto eröffnet, einen Job gefunden, ein Auto gekauft und konnten ihre Reise beginnen.

Nach 3 Wochn harter Arbeit auf einer Farm bei Waitomo sind sie aufgebrochen um weitere Abenteuer zu erleben. Ihr Ziel: Fox Glacier (auf der Südinsel).

Hier haben Clantenne 10 Wochen im Hostel bei Shane als Hausmädchen Betten gemacht, Bäder geputzt und Kellnerin gespielt. Nebenbei haben sie sich ihr Reisegeld als Putzmamsel, Rezeptionslieschen und Gartenfee verdient.

Danach sind  sie ca. 7 Wochen, mit ihrem treuen Gefährten Karli, quer durch Neuseeland gereist und haben abenteuerliche und atemberaubende Sachen: Skydive, Heliflug, Gletscherwanderung, Canyonswing, Glowwormtour, wilde Fahrten mit Karli, herabstürzende Wassermassen, tiefe Schluchten, traumhafte Strände, beeindruckene Klippen, dunkle Regenwälder, schneebedeckte Berge, einsame Inseln und und und erlebt und gesehen.

Sie haben herzenswarme, liebe und interessante Menschen kennengerlent und konnten Erfahrungen mit ihnen teilen.

Seid ca. 3 Wochen sind sie nun wieder in der großen Stadt Auckland, da wo alles began, angekommen.

Hier mussten sie schweren Herzens ihren Karli verkaufen....

...und haben sich die restliche Zeit mit Shoppingtouren, Sonnen und Entspannen in der Auckland-Domain und Sightseeing vertrieben (aber lest selber):

Seit dem letzten Blogeintrag sind ein paar Tage vergangen und wir haben es uns nochmal richtig gutgehen lassen.

Neben unzähligen Bummeltouren durch die Straßen von Auckland (= Queenstreet hoch und runter ;) ), haben wir uns nicht lumpen lassen und auch was für unseren kulturellen Geist getan. So waren wir in der Auckland Art Gallery, die nicht nur landestypische, sondern auch internationale Kunst ausstellt. Aber neben Bildern, Skulpturen und  anderen Werken gab es auch Kunst zum Anfassen und Ausprobieren. Was besonders gut bei uns ankam ;)

Aber neben der Art Gallery wurde noch das Auckland Museum in der Domain begutachtet und für äußerst lobenswert und interessant empfunden...das von zwei naja eher Anti-Museumsgängerinnen ;) Naja aufjedenfall haben wir von diesem Tag viel mitgenommen und konnten noch mehr über Neuseeland, dessen Naturphänomene, einzigartiger Tierwelt und unterschiedlichsten Kulturen, sowie den Maoris und deren Leben erfahren.

Natürlich gibt es  auch weniger kulturell anspruchsvolle Tage in Auckland. Okay ich muss zugeben diese Tage wurden dann doch häufiger von uns gelebt. Wie so ein Tag aussieht fragt ihr euch?! Ganz einfach: Wir stehen zwischen um 10 und um 11 auf. Nach einer kurzen Entspannungspause vom Aufstehen wird dann in aller seelenruhe gefrühstückt. Nach dem Früchstück wird nochmal eine kurze Entspannungspause eingelegt, in der fleißig im Internet rumgesurft oder ein weiteres kurzes Schläfchen eingelegt wird. Dann entscheiden wir uns, so zwischen um 2 und um 3 was wir machen könnten. Auswahlmöglichkeiten: Bummeltouren durch die besagte Queenstreet, weiteres Entspannen, Menschen beobachten oder Sonnen in der Auckland Domain. Meistens fällt die Wahl auf die Bummeltour oder Auckland Domain.

Dann gibt es pünktlich um 6 Abendbrot, um danach weiter zu Entspannen und sich vom doch recht anstrengenden Großstadtleben zu erholen ;)

Ihr seht: wir sind wirklich im Stress und brauchen jeden freie Minute zur Entspannung...

Aber keine Sorgen: neben unseren "Faulenzertagen" haben wir noch den Skytower erklommen. Naja viel mehr hat uns der Fahrstuhl in 40 sek 220m hinaufkatapultiert ;)

Aber diese Anstrengung war es Wert, denn wir hatten wieder einen traumhaften Rundumblick über Auckland und konnten als Highlight beobachten wie sich Waghalsige den Skytower hinabgestürtzt haben.

Auch gibt es von den letzten Tagen lustige Geschichten zu erzählen. So wurden wir diesmal fast von einem Schlüssel erschlagen, der ca. 10m neben uns aus einem Hostelzimmer geflogen kam. Es hat sich später dann herausgestellt, dass Jonas (mal wieder ein Deutscher) seinen Schlüssel mit zu viel Schwung aufs Bett geworfen hat und dieser dann durch das Fenster aus dem fünften Stock hinabgefallen ist. Aber allen gehts gut, wir sind mit einem Schrecken davongekommen und haben so eine nette Bekanntschaft gemacht.

Eine weitere doch recht unterhaltsame Geschichte können wir von unserer letzten "wir wechseln mal wieder den Raum im Hostel" Aktion erzählen: Nach 10 Tagen wurde uns wieder mitgeteilt, dass wir noch einmal den Raum wechseln müssen. Also wurden am Abend Sachen gepackt und am nächsten Morgen im luggageroom verstaut. Nach einem lustigen Tag in Auckland wollten wir dann gegen halb 3 in unser neues Zimmer einchecken und da sagte man uns, dass wir das gleiche Zimmer wieder haben..."als ob wir uns das nicht schon gedacht hätten ;)".

Naja wir gingen also hoch ins Zimmer 106 und da war es -  unser Zimmer sah genauso aus wie wir es verlassen hatten:  der Müll lag noch drin, die Betten waren nicht gemacht und gesaugt wurde schon gar nicht. Also gingen wir wieder runter zur Rezeption. Da sagte man nur zu uns "Bettenmachen macht Spaß" und überreichte uns mit einem Grinsen im Gesicht Bettlaken und Bettwäsche. So standen Anne und ich also da und bezogen unsere Betten alleine, brachten den Müll raus, aber saugten nicht ab ;) Naja wir haben uns nicht aufgeregt, sondern über die Situation gelacht und uns an die alten Zeiten bei Shane zurückerinnert.

(Zum Glück mussten wir nicht noch Bäder putzen ;D)

Jetzt bleiben uns nur noch 3 Tage bevor es am Mittwoch zum Flughafen geht und wir in das große Flugzeug steigen, das uns nach Hause bringt. Wir freuen uns schon riesig auf euch alle und fangen schon an, nicht mehr nur die Tage, sondern schon die Stunden bis dahin zu zählen.

So jetzt langweile ich euch nicht weiter, wünsche euch noch schöne entspannte Tage...genießt sie. Denn bald sind wir wieder da und stellen euer Leben auf den Kopf ;)

Bis denne sagt ein letztes mal Clantenne!



 

Die zauberhafte Kutsche

Freitag, 08.02.2013
Es waren einmal vor langer langer Zeit 2 holde Mägde . Sie lebten in einer groooooßen Stadt namens Auckland.
Sie waren mutige Mägde, denn sie haben vor einiger Zeit das fremde Land mit ihrer treuen Kutsche "Karli" bereist. Die Kutsche, die niemals schwächelte und sie stets an die gewünschte Orte gebracht hat.
Da es für die Mägde Claudatia und Anneliese aber an der Zeit war bald die weite Heimreise anzutreten, ein Heim in welchem die Einwohner gerne Sauerkraut essen, mussten sie versuchen ihre Kutsche "Karli" für ein paar Rubel zu verkaufen.
So verbrachten sie ihre Tage schüchtern auf Kutsch-Märkten, auf welchen aber Niemand den Zauber der Kutsche "Karli" so recht erkennen konnte. Angebote bekamen die 2 tapferen Frauen zwar einige, aber die haben sich eher auf ihre Person, als auf ihr treues Gefährt bezogen. "Karli" wollte man für den Preis eines Kürbisses kaufen - das wollten und konnten sie nicht zulassen.
Interessenten gab es später einige, doch auch diesen wollte sich die Kutsche "Karli" nicht in voller Zauberpracht zeigen. Die Kutsche quietschte beim Bremsen oder ließ das eine Zauberdach nicht von fremder Hand öffnen... Sie wollte bei ihren Mägden bleiben. Die Mägde beruhigten sich und die Kutsche "Karli", dass sie immernoch ein paar Monde Zeit haben die passenden neuen Kutschreiter zu finden.
So vergingen weitere Tage voller Bangen.
Eines schönen Nachmittags saßen Claudatia und Anneliese im großen Garten der Stadt und rekelten sich in der warmen Mittagssonne.
Aus dem Nichts kam der Ruf der Kutsche "Karli" inform eines plastischen Gerätes aus Claudatias Tasche geschellt - 2 Glockenschläge war der vereinbarte Ton!
Die Mägden eilten durch die überfüllten Gassen, stürzten sich über die von Kutschen befahrenen Wege den weeeeeeeeiiiiiiiiten Berg hinuter. Stolpernd und springend rannten sie zu "Karli"`s Platz.
Dort angekommen konnten sie ihren Augen kaum glauben. "Karli" erstrahlte in derselben Schönheit wie zur damaligen Zeit, als die Kutsche sich auch ihnen gezeigt hatte. Daneben standen die 2 jungen Mägde Annalisa und Eva-Sophie - die 2 Mägde, die "Karli" zum Rufen bewegt haben.
Alle 4 Mägde tänzelten um die in der Sonne schimmernden Kutsche herum, kicherten und freuten sich des Lebens. Die Kutsche "Karli" hatte seine neuen Reiterinnen gefunden und sie auserkoren. Der Pakt wurde bei einem Bohnentrank besiegelt, die Rubel gegen den Kutscheneinstieg getauscht und mit einem letzten glücksbringenden Kuss haben Claudatia und Anneliese das neue Gespann von Dannen ziehen lassen.
Die Kutsche "Karli" darf ihren Namen behalten.
 
Für Claudatia und Anneliese beginnt jetzt eine neue Zeit unter einer anderen Sonne. Sie sind wieder auf sich alleine gestellt und bereisen die Stadt zu Fuß oder mit öffentlichen Kutschen. Erst heute haben sie den entfernten großen Berg namens Eden  bestiegen und wurden auf dem leichtfüßigen Rückweg zur Burg beinahe von einem herunterfallenden Ast erschlagen... Nur wenige Meter hinter ihnen hat ein Kutschfahrer seine Höhe falsch eingeschätzt und einen etwa 3 zollstocke langen Ast heruntergerissen. Der Kutschfahrer hinter ihnen konnte geistesgegenwärtig noch rechtzeitig anhalten und alle sind mit einem großen Schrecken davongekommen.
Für Claudatia und Anneliese soll dies aber nicht die letzte Reise gewesen sein... Sie haben sich noch einiges vorgenommen, um ihre Zeit bis zum Aufgehen der letzten Sonne sinnvoll verbringen zu können.
 
Seiet gespannt ihr geschichtshungrige Meute!
Denn wenn sie nicht gestorben sind...dann kommen sie in 1,5 Wochen heim.
 

Goodbye South Island...Welcome North Island!

Dienstag, 08.01.2013

02.-04.01.2013:

Nachdem wir uns noch den Norden der Südinsel, also: Abel Tasman National Park, Golden Bay, Pupu Springs, Split Apple Rocks, Farewell Spit, Wharariki Beach....genauer angeschaut haben, hieß es für uns Aufwiedersehen Südinsel und Willkommen Nordinsel.
Am Freitag mussten wir Abschied von unserer geliebten Südinsel nehmen, denn am Samtag ging 10.30 Uhr unsere Fähre von Picton nach Wellington. Also haben wir nach genau 3 Monaten die Südinsel verlassen um in ein neues Abenteuer auf der Nordinsel zustarten.

Unseren letzten Abend auf der Südinsel verbrachten wir damit 7 deutsche (Hampel-)Männer zu beobachten. Leider waren die "Männer" alle viel zu jung für uns alte Frauen, daher blieb uns nur der Wein und die Mashmallows;)
Aus diesem Abend haben wir gelernt: Wenn es Essen gibt, dann gibt es Essen und dann kann man nicht noch schnell andere Dinge erledigen!

 

05.01.2013:

Nach einer kurzen Nacht und der 3stündigen Fährenüberfahrt nach Wellington, diesmal mit der eigentlich!!! billigeren Variante, hieß es dann Sightseeing durch Windywelly! Nach ein paar schönen Stunden in der City und einem rund um Blick über Wellington sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass sich Neuseeland eine echt schöne Hauptstadt ausgesucht hat!
Nach einem deftigen Abendessen bei Mecces (das haben wir uns echt mal wieder verdient!) sind wir dann mit vollen Bäuchen, hundemüde aber überglücklich weitergefahren um uns einen Schlafplatz zusuchen, den wir dann auch kurz hinter Wellington bei Kaitoke gefunden haben.

 

06.01.2013:

Unsere erste Reise auf der Nordinsel führte uns zum Cape Pallisar. Von dort aus konnten wir nochmal auf unsere liebgewonnen Südinsel zurückblicken. Zuvor mussten wir aber 249 Stufen zu einem Leuchtturm hinaufsteigen....naja Anne und ich sind eher gekrochen und wären am liebsten nach 100 Stufen wieder umgekehrt! Aber da mussten wir durch!Belohnt wurden wir dann mit einem Picknick zwischen mehreren Seelöwen. Ja genau...wir haben unseren täglichen Apfel und unseren täglichen Müsliriegel zum Mittag verspeißt, während ca. 50m entfernt, sich Seelöwen in der Sonne reckelten.

Ach genau: Während der Autofahrt zum Cape ist uns auch aufgefallen, das unser Radio nicht mehr so klingt wie vorher. Da wir ja nicht auf den Kopf gefallen sind und ich schon das ein oder andere Mal beim Radiowechsel zugeschaut habe, wurde kurzer Hand unser Radio auseinander gebaut und nach dem Fehler im System gesucht. Nach mehreren Testversuchen, Stecker rausziehen und wieder reinstecken und weiteren Testversuchen hat es dann wieder gut klingende Geräusche von sich gegeben...naja jedenfalls solange man keine AUX/USB  oder sonst irgendwelche Kabel nutzt.
Der Fehler im System liegt dann wohl nicht an unserem Radio, sondern an sämtlichen von uns mitgeführten Kabeln!
Dann wird halt weiterhin französischer HipHop von Shane gehört...denn das funktioniert noch einwandfrei!

Und als ob das nich noch genug Aufregung für einen Tag gewesen wäre, wurden wir am Abend auch noch von einer Riesenlibelle angegriffen:
Nachdem wir endlich einen geeigneten Platz für den Nachmittag und den Abend gefunden hatten und uns gemütlih ins Gras gelegt hatten, um die letzten Sonnenstrahlen zuerhaschen, schrie Anne aufeinmal wild auf. Sie wurde von einer Riesenlibelle (geschätzte Größe: 50cm, mit riesen Augen) angegriffen. Nach mehreren wild um uns her schlagenden und schreienden Runden ums Auto, suchten wir nur noch Schutz in Karli! Nach einer kurzen Schreckenspause haben wir uns  getraut uns noch einmal auf unsere Decke zurück zubegeben. Nachdem wir allerdings ein zweites Mal hinterrücks von der Monsterlibelle angegriffen wurden, packten wir ganz schnell unsere 7 Sachen uns suchten das Weite. Wir entschieden uns dann für einen schattigeren Stellplatz für Karli, wo uns die Libelle nicht finden kann (wir hofften es zumindesten).

Aber wie ihr lesen könnt, hat uns die Monsterlibelle dann wirklich nicht mehr gefunden, somit nahm der Tag doch noch ein ruhiges und entspanntes Ende.

 

07.01.2013:

Ein weiterer Punkt auf unsere Reise von Wellington nach Napier war der Castle Point. Hier brellte das Meer ungebremst an die aus Muscheln und Gestein unterwasser geformten Klippen. Es war einfach nur unbeschreiblich...Anne und Ich hätten den ganzen Tag dieses Naturschauspiel begeisternd zuschauen können. Nach einer kurzen Wanderung zu einem weiteren Leuchtturm (davon gibt es in NZ echt viele) ging es dann wieder zurück nach Masterton. Dort stärkten wir uns mit einem kleinen Picknick am Stadtsee, nebenbei wurden noch ein paar Enten und Schwäne beobachtet wie sie immer schön "ihr Köpfen ins Wasser und ihr Schwänzschen in die Höh streckten".

In Masterton gab es auch noch für jeden ein Eis zur Belohnung und dann war auch dieser Tag von uns schon wieder gelebt!

 

08.01.2013:

Heute sind wir nach Hastingsgefahren. Unser einziges Ziel am heutigen Tage war: Finde ein Campingplatz mit funktionierender Dusche und einer Küche!

Gesagt getan....nur an der Umsetzung unseres Planes scheiterte es ein wenig. Aufjedenfall sind wir eine gefühlte Ewigkeit durch Hastings gefahren um einen geeigneten Campingplatz zu finden. Wir haben noch nichtmal große Ansprüche, einfach nur eine Küche und eine Dusche...kann ja nicht so schwer sein. Naja das Ende vom Lied: Wir haben einen Campingplatz in Havelook North gefunden. Es gibt zwar eine Dusche und eine Küche aber trotzdem finden wir das für diesen Preis die Ausstattung ganz schön mager ist. Naja unsere Bratkartoffeln mit Ei, Spaghetti aus der Dose, Milch, O-saft und Pundding haben trotzdem geschmeckt und Wir werden heute mit vollen Bäuchen und glücklich ins Bettchen fallen!

 

Anmerkung der Redaktion: Aus internettechnischen Gründen können zur Zeit keine Bilder hinzugefügt werden. Außerdem kann es sich mit dem nächsten Blogeintrag noch um ein paar mehr Wochen verzögern oder es für mehrere Wochen ausfallen. Aber macht euch keine Sorgen uns geht es gut.

 

Bis denne sagt CLANTENNE ;)

zweite Reisewoche

Dienstag, 01.01.2013

Kurzfassung, weil wir auf der Suche nach der Sonne und einem hübschen Strand sind.

24.12.

Dunedin angesehen, 2l Packung Eis versucht zu essen und Robben beobachtet. Weihnachtesplan ist aufgegangen, denn wir haben einen netten weißen Sandstrand gefunden und dort abends Lagerfeuer mit Marshmallows und Chips gemacht.

25.12.

Einen weiteren Tag auf dem Strand verbracht und unsere Astralkörper in der Sonne gebräunt.

26.12.

Wetter war nicht so schön, also Weiterfahrt nach Mt. Cook. Zwischendurch Moeraki Boulders und schlafen bei ERNEUTEN Sandfliegen am Lake Ohau.

27.12.

Hooker Valley Walk am Lake Pukaki, dann weitere Besichtigungen des Lake Tekapu

28.12.

Kurz durch Christchurch gecruist und dann Campingplatz in Christchurch

29.12.

Geisterstadt Christchurch besichtigt, Innenstadt sieht dramatisch schlimm aus, nichts von 350 000 Einwohner gemerkt - und das an einem Samstag.

schlimme Horrornacht hinter Christchurch - Motocross Valley Strecke muss als Hinweis für euch reichen.

30.12.

Monsterstrecke bis hinter Blenheim. Stop in Kaikoura um Wale zu beobachten - beobachtet haben wir, aber leider keine Wale gesehen. Schade, aber nicht zu ändern. Dann haben wir uns noch einen Schlafplatz an der White Bay gesichert (DOC-Campingplatz mit Dusche!!!! - zwar eisekalt, aber immerhin).

31.12.

dort dann auch Silvester verbracht - ganzen Tag am Strand unter unserem selbstgebauten Sonnenschutz gelegen, Chips mit Kiwidip gegessen, Bier und Wein getrunken UND Silvester verpennt.

01.01.13

auf gutes Wetter gehofft, um noch einen weiteren Tag zu bleiben - Nichts da, also nochmal schnell unter die Dusche, Gehirne einfrieren lassen und weiter geht die Fahrt. Wie weit wissen wir noch nicht. Gegen Ende der Woche geht es dann ungefähr wieder auf die Nordinsel.

Ein gesundes neues Jahr euch Lieben! Vorallem Gesundheit und Zufriedenheit.

Unsere erste richtige Reisewoche

Sonntag, 23.12.2012


Also meine Lieben, wir haben wenig Zeit, denn wir werden von einer aggressiv
fauchenden Möwe beobachtet. Deshalb eine Kurzfassung der letzten Tage.


17.-19.

Nach der tränenreichen Verabschiedung in Fox waren wir beide voller
Reisedrang und Abenteuerlust. Also, ab in Karli und los geht die wilde Fahrt
gen Süden. Landschaftlich wurden wir wieder einmal nicht von unserer Westküste
enttäuscht. Denn vorbei ging es unteranderem auch an Lake Wanaka (Halt in
Wanaka zum Einkaufen, menschliche Bedürfnisse mussten gestillt werden und
Kontaktlinsenflüssigkeit für Anne gekauft werden). Puh, das hat uns noch nicht
gereicht... Also noch weiter. Queenstown war dann unser Stopp. Übernachtet
wurde an einem Doc-Campingplatz bei Lake Wakatipu.

Am nächsten Tag ging es bei wunderbarem Wetter ab nach Glenorchy
Richtung "Paradise". Um unsere plattgedrückten Hintern vom Tag zuvor
wieder etwas bewegen zu können, haben wir uns entschieden einige Walks zu
machen (3 oder 4 an der Zahl). Später ging es nochmal ab nach Queenstown, wo
wir zunächst Menschen am Ufer beobachtet haben und dann einfach mal locker
flockig unseren Canyonswing für den nächsten Tag gebucht haben. Das Buchen ging
auch noch ohne Todesangst und Schweiß auf der Nase.

Am 19.12. sind wir dann mit einem leicht mulmigen Gefühl nach Queenstown
reingefahren und haben zunächst ein wenig Souvenir-Shopping betrieben und
weitere Menschen beobachtet. Dann war es auch an der Zeit und unsere Uhr hat 12
geschlagen. Es ging auf zum Office des Canyonswing, wo wir mehrere
Unterschriften für eventuelle Komplikationen und den daraus resultierenden Tod
leisten mussten. ;o)

Nach der letzten Unterschrift ging es uns gar nicht mehr gut. Im kleinen
Bus auf der Fahrt zum Swing wurden wir durch Videos und Sprungstyles abgelenkt.
Hoch oben angekommen, hieß es sofort rein in die "Swinger"kluft,
schnell den Style gewählt - für uns hieß es Forwards Tandem - und ab an die
Kante. Ähm, ja. Das sah dann doch sehr eindrucksreich aus und in uns beiden
brodelte die Todesangst (ich meine, welches Seil hält schon mal 2 gefühlte
Tonnen aus?!). Jegliche Seile und Karabinerhaken wurden um uns
herumgeschlängelt und in unseren jeweiligen Köpfen kam nur ein Gedanke:
"Ne, das sicher nicht. Die Kacke mache ich nicht mit!". Da standen
wir also immernoch. Beide wollten wir plötzlich sitzen - ging nicht mehr, ging
verdammt nochmal nicht mehr! Zunehmenst blasser und immer unterschiedlicher in
der Ausprägungsform der Angst - während Claudis einzige Sorge war welchen Fuß
sie zuerst und wieweit vorsetzen soll und ob sie meine Hand halten könnte,
starrte ich nur in den Abgrund und ließ mich gar nicht beeidrucken von
irgendwelchen schönen Landschaften um uns herum... 3...2...1... Claudi und ich
setzten beide bei 1 langsam unseren einen Fuß nach vorne (in der Hoffnung, der
andere täte es gleich) und ab ging es in die mörderische Tiefe. 60 m freier
Fall und unter uns nur scharfe Klippen. Aber hey, das Seil hat gehalten und
dann konnte auch Claudi schreien. Alles in Allem war das ´ne schwere
Überwindung, aber ein absoluter Auftakt für unsere Entdeckerreisezeit. Bilder
und Video werden in Deutschland veröffentlicht. Nach unserem Swing ging es dann
weiter auf einen traumhaftschönen DOC-Campingplatz in der Nähe von Te Anau.

 

20.12.

Dann sollte es auch schon nach Milford Sound gehen. Der Homer-Tunnel war
cool, auch wenn ich kurz das Gefühl hatte mein Augenlicht verloren zu haben und
panisch im Auto saß: "Claudi, ich seh nichts. Ich seh nichts! Ist das
Licht an? Wir müssen das Licht kontrollieren!". Licht war funktionsfähig
und ich hatte nur Probleme beim Übergang hell-dunkel ;o). Milford Sound war
ehrlich gesagt eine Enttäuchung, da es unfassbar touristisch ist, für jeden
Kram Geld verlangt wird und man dadurch keine Möglichkeit hatte die Schönheit
dieser Ecke richtig bestaunen zu können.

Danach hatten wir dann eine besonders
schlimme Nacht bei Lake Monowai verbracht, da sich Sandfliegen durch das
Fliegengitter an Karlis Dachfenster durchdrängen konnten , wir es aus diesem
Grund schließen mussten und in Karli an den heißen Temperaturen beinah erstickt
wären.


21.12.

Glücklicherweise sind wir wieder aufgewacht und konnten unsere Reise bei
Regen nach Bluff fortsetzen. Dort bot sich eine hammer Aussicht. Zeitig ging es
dann nach Invercargill, wo wir fast ausgerastet wären, weil es unseren ersten
Einkauf im Pak`n Save ermöglichte und wir später auf dem besten Campingplatz
der Welt unsere Ladies night verbringen konnten. Zum Abendbrot gab es lecker
gebratene Nudeln und "the voice". Claudi muss irgendetwas nicht
vertragen haben, zumindest musste sie halb 3 in der Nacht die Toilette zum
Übergeben aufsuchen. Danach ging es ihr aber wieder blendend und haut mit
unseren täglichen Toast, Äpfel und Müsliriegel wieder voll rein. Sandfliegen
sind jetzt übrigens auch adé.


22.12.

Nach einem super tollen entspannten Frühstück ging es auch schon auf in
die Catlins.

Kurzfassung:

Waipapa Point, Slope Point (südlichste Punkt der Südinsel), Curio Bay
(Steinwald und seltenste Pinguin der Welt, davon haben wir glücklicherweise
einen gesehen)

, Niagarafallverarsche , Mclean Falls, Purakaunui
Falls, Purakaunui Bay DOC-Campingplatz - unser Abendbrot haben wir mit weiteren
menschlichen Studien verbracht (Asiaten und Deutsche beim Zeltaufbau beobachtet)

 

23.12.

Eigentlich wollten wir den Catlins Riverwalk machen - das musste
allerdings ins Wasser fallen, da wir nicht so recht einen Anfang finden konnten
und Karli auch nicht unbedingt auf offroad ausgelegt ist. Danach ging es zur
Jacks Blowhole, wo nichts geblasen hat, da leider keine Flut war, somit haben
wir nur eine hübsche Höhle gesehen und Sonnenbrand bekommen. Zum Mittag ging es
zum Nugget Point, dort gab es einen Seelöwen zu bestaunen, 2 Äpfel und
Müsliriegel zum Mittag und Sonnebrand zum Dessert.

Kurzer Fahrerwechsel. Rein ging es nach Dunedin. Vollkommene
Überforderung meinerseits, durch einheimische Fahrer und Claudi die mir die
Richtungswahl überlassen hat (aufgrund großer Fragezeichen beim Kartenlesen)
verursacht. Erneuter Fahrerwechsel. Bei New World wurde dann für die nächsten
Weihnachtsfeiertage eingekauft und schon einmal durch die Stadt gecruist, um
die Lage für morgen abchecken zu können. Unsere darauffolgende Suche nach einem
bestimmten DOC-Campingplatz ist fehlgeschlagen, also sitzen wir jetzt hier auf
einem Rastplatz und müssen uns diesen mit der besagten Möwe teilen...

Wir wünsche euch allen ein ganz besonderes Weihnachtsfest, einen
fleißigen Weihnachtsmann, schöne Stunden mit den Liebsten und macht euch keine
Gedanken. Für uns fühlt es sich nicht nach Weihnachten an, weshalb wir
überlegen Weihnachten auf nächste Woche, nächsten Monat oder auch nächstes Jahr
zu verschieben.

HoHoHo

Da ist er nun... der letzte Blogeintrag aus Fox

Sonntag, 16.12.2012

Unsere letzten Tage haben wir gut ´rumgebracht. Kurzfassung: Strand mit Linda und Mark, Heli-Hike, Skydive und heute steht noch ein letzter Abend mit den Lieben an.

Unsere Nimble-Fox-Tour war für Donnerstag morgens um 8 geplant, also standen wir auch pünktlich im Office um 8 h zu wandern und davon etwa 3 h auf dem Eis zu verbringen. Im Office angekommen, wurde uns gesagt, dass am Mittwoch im Fox Inn angerufen wurde und mit einer Frau (es kann nur Claire gewesen sein) telefoniert wurde. Ihr wurde mitgeteilt, dass der 8 Uhr - Walk voll ist und wir deshalb nur noch einen Half-Day-Walk machen können (4 h wandern, etwa 1 h davon auf dem Eis), dieser ginge aber erst 8:35 Uhr los... Also zurück zum Inn - Shane fand das alles gar nicht gut, hat mit dem Office gesprochen und ist dann mit uns zurück. Dort knallt er mehrere bunte Scheinchen auf den Tisch. Ich frage, was er gemacht hat und er meinte nur "euch einen Heli-Hike besorgt". Ja, das hat er. Der Verrückte. Wir sind dann also mit dem Helikopter hoch auf den Gletscher geflogen, dort gelandet und dann etwa 3 h auf dem Eis mit Boots und Spikes herumgelaufen. Zu Beginn etwas unsicher, später halb springend. Unser Guide Steve hat uns dann diverse Eisformationen gezeigt, die sich stetig verändern, uns viel über Eis und Gletscher erzählt und am Ende ging es dann wieder mit dem Heli ´runter vom Eis. Hui, das war alles sehr unwirklich, aber verdammt cool...

Unseren Skydive hatten wir auch eigentlich schon für Freitag geplant gehabt - dank des netten Wetters, konnte man es natürlich vergessen. Am Samstagabend stand dann Francois bei uns in der Buchte und meinte, dass wir morgen unbedingt 8 Uhr an der Dropzone sein sollen, sie uns mit zu den anderen ins Flugzeug quetschen und wir also zwischen 8 und 9 springen.

Angekommen, umgezogen, Mütze auf, Handschuhe an. Für mich ging es zu erst ins Flugzeug mit Nick. Claudi sollte in der Fuhre danach mit hochkommen. Nick und ich haben dann einw enig mit den Wolken gespielt, die jegliche Aussicht versperrt haben. An der Dropzone angekommen, saß Claudi dann auf den Stufen zum Office und meinte, sie können noch nicht springen, weil es zu bewölkt wäre. Da hieß es also warten, warten und nochmals warten für Claudi. Irgendwann hatte der Himmel dann auch kurzes Erbarmen mit ihr und öffnete sich für wenige Minute, sodass sie mit dem Flugzeug hoch konnte und im freien Fall mit Wez wieder herunter. Uns Beiden wurde der Skydive mit einem Backflip ´raus aus dem Flugzeug und netten Spins beim freien Fall und einem gehörigen Preisrabatt versüßt. Also, ein großes Danke an unsere Skydive-Crew und einen gehörigen Applaus für den Wettergott, den es scheinbar doch geben muss.

Heute Abend steht nochmal eine Busgruppe an und danach wird noch ein wenig Zeit mit Linda und Mark, Debbie und Alvin, Johnny, Shane und hoffentlich auch einen Teil der Skydivecrew verbracht. Morgen früh geht es dann nach dem Frühstück los, da wird dann alles in Karli verstaut (Matratze und Bettzeug haben wir bereits vorbereitet), nochmal Kühlwasser und Scheibenwischwasser nachgefüllt und die Reifen aufgepumpt. Und dann bahnen wir uns ´mal unseren gemächlichen Weg durch den Rest dieses schönen Landes.

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, sieht es dann wieder etwas mauer aus mit den Blogeinträgen, aber wir geben unser Bestes und versuchen einmal die Woche etwas auf den Blog hochzuladen.

Ansonsten lasst ihr euch überraschen was uns noch für Dinge erwarten, wir tun es auf jedenfall :o)

Allen noch eine wunderbare Adventszeit, wir denken an euch und öffnen dabei die Autofenster und lassen uns einen wunderbaren Wind um die (etwas schräg geschnittenen Haare) streichen.

 

na aber sicher gibt es noch ´nen blogeintrag

Dienstag, 11.12.2012

Claudi und ich wurden am Freitagmorgen mit der Aussage begrüßt, dass wir
für unsere letzte Woche hier das Zimmer wechseln sollen, damit die neuen
Wwoofer in unser altes können und wir eine Ensuite bekommen. Dann hat uns Shane
die Nr. der Ensuite gesagt - 28 - und bei uns beiden haben die Alarmglocken
geschällt. 28 ist die dunkelste und kälteste Ensuite. Sie befindet sich ganz am
Ende, mit Blick zum "Wald", die Vorhänge gehen nur schwer zu öffnen,
die Dusche läuft immer aus... Das hat uns also gar nicht so recht gepasst,
zumal wir dann auch keinen Schrank mehr hatten, wo wir unseren ganzen Kram
verstauen konnten. 28 - unsere Buchte, wie wir sie zärtlich nennen - wurde dann
erstmal ordentlich geschrubbt und wohnlich gestaltet: ein Stuhl dazu,
Duschvorhang gewaschen, Boden im Bad mit Handtuch ausgelegt, Waschtaschen im
Bad aufgehangen, Decken mit unseren Decken aus dem alten Zimmer ausgetauscht
ect.. Wir wussten ja beide, dass es Shane nur lieb gemeint hat, aber wir waren
wirklich traurig unser altes liebgewonnenes Zimmer nach 9 Wochen verlassen zu
müssen. 2 Vorteile hat unsere Buchte allerdings:

1) wir haben alle 4 Fernsehprogramme

2) wir brauchen Claudi`s Haare nicht im öffentlichen Bad zu färben.

In unserer Buchte hat auch jeder sein eigenes Bett. Was ja eigentlich
ganz nett klingt, wenn man bedenkt, dass ich schon ´mal Claudis Füße im Gesicht
hatte ;o). Als wir dann allerdings in der ersten Nacht das Licht ausmachten und
jeder in seinem Bett lag und die hellerleuchtete Decke anstarrte (draußen am
Gang ist irgendeine helle Lampe, die unsere Buchte anstrahlt), war uns beiden
klar was zu tun ist --> kurzerhand wurden die Betten zusammengeschoben :D
Alleine ging es eben doch nicht mehr und außerdem müssen wir ja wieder für
Karli üben eng aneinanderzuliegen. Wir wissen zwar beide noch nicht was das
Ende Februar zu hause werden soll, aber wir lassen uns überraschen.

Ansonsten kommen wir uns vor wie 2 Messis, weil unser ganzer Kram ´rumliegt
(da ja nun ´mal kein Schrank da ist), aber naja. Karli wird bald fertiggemacht
und dann kommt einfach schon ein Teil da ´rein.

Eine schreckliche Insektennacht haben wir auch bereits hinter uns
gebracht --> irgendein dummes Moskito hat seinen Weg in unsere Buchte
gefunden und uns beiden eine absolut grauenhafte Nacht beschert. Nach den
ersten Stichen ging die Sprayerei und Cremerei dann los, Anti-Insektenzeug lag
dann in der Nacht zwischen uns, sodass abwechselnd gesprayt werden konnte.
Ergebnis am Morgen danach: Anne hat ´mal wieder ´nen dicken, entzündeten Arm,
den ihre persönliche Krankenschwester Claudia am Abend mit kalten Wickeln
umsorgt. Achja, ein Hoch auf blutsaugende Viecher.

Jetzt kurz zu den neuen Wwoofer: Linda und Mark sind beide Ende 40 und
seit über 30 Jahren verheiratet, weil sie sehr jung geheiratet haben. 2004
hatten sie ein Haus in Spanien gekauft, das war allerdings illegal, weshalb sie
sehr viel Geld verloren haben. Sie brauchten eine Pause und bereisen seitdem
die Welt. Waren unter Anderem 4 Jahre in China und sind jetzt das dritte mal in
Neuseeland. Beide sind sehr sehr lieb, humorvoll und wir verstehen uns gut mit
ihnen. Sie wollen ungefähr 6 Wochen in Fox bleiben.

Es gibt auch noch 2 andere Wwoofer, die dann unseren Platz am Montag
einnehmen sollen: Ilsa aus Belgien und Anja aus England, die bereits seit 2009
zusammen in der Welt unterwegs sind. Momentan arbeiten sie nur etwa 2h am Tag,
um ihre Unterkunft kostenlos zu bekommen und ab nächsten Montag gehts dann
komplett für die beiden los. Debbie will wahrscheinlich Ilsa für nebenan
rekrutieren, da es zwischen Weihnachten und Silvester extrem stressig für sie
wird. Ilsa und Anja wollen wohl bis Februar in Fox bleiben.

Claudinchen spielt jetzt auch bei Debbie die Gartenfee, weshalb unsere
Reisekasse immer voller und voller und voller wird. So geht sie nach Beendigung
ihrer Arbeit im Fox Inn abwechselnd zuerst zu Marco oder Debbie und danach zum
jeweils Anderen. Bei Marco hat sie ja mittlerweile den Garten auf Vordermann
gebracht, was ihn aber nicht abhält immer wieder neue Aufgaben für unsere Biene
Maya zu finden: Schränke sortieren, Bäder puzten, Staubsaugen (was sich aber
manchmal schwieriger erweist als gesagt, wenn Marco auf dem Boden im Flur liegt
und mit seinem Handy spielt :D ), Abwaschen, Fenster putzen. Claudi geht aber
gerne zu ihm, weil er und seine Familie (die unter der Woche in Wanaka wohnen)
sehr freundliche und aufgeschlossene Menschen sind. Und zu Debbie gehen wir ja
beide sehr gerne :o) Debbie hat ihr auch gestern beim Tee trinken 1 deutsches
Buch gegeben, auf dessem Cover ein alter VW-Bus und ein Cannabisblatt drauf
abgebildet ist und Claudi hat sich sehr darüber gefreut, da die Zusammenfassung
ein lustiges Buch über die 70er-Jahre verlauten lässt. Debbie und Alvin waren
dann etwas verwirrt über Claudis freudige Reaktion, weil sie dachten, dass Buch
kläre auf wie man Cannabis anbaut :D

Als sei das alles nicht schon genug mit Arbeit, ist Claudi gestern auch
noch für 3h den Skydivebus gefahren. Das bedeutet sie hat die Leute von ihrem
richtigen Bus eingesackt, zur Dropzone gebracht und ist direkt zum Landeplatz
gefahren (wo wir wieder bei der Grünfläche mit Schafen wären ;o) ), dort hat
sie geholfen den Fallschirm ´runter bis zum Boden zu bringen (um für die
Landenden einfacher zu machen, gibt es dafür Stricke an denen man dann als
Außenstehender ziehen kann) und hat alle Beteiligten zurück zur Dropzone
gefahren und das Spiel begann von vorne. Claudi hatte mächtig Spaß bei der
Sache und Francois meinte später am Abend zu mir, dass sie ja wie eine
Geisteskranke fährt :D Ich weiß nicht wovon er spricht... ;o)

Apropos Skydive: das Wetter lässt uns ´mal wieder ein wenig im Stich für
unseren letzten Skydive... Es regnet zwar nicht, allerding ist es ziemlich
bewölkt. Wir hoffen auf Besserung in den nächsten Tagen.

Heute durfte ich nebenan mit Debbie 2 Weihnachtsbäume schmücken. Es gab
nur ein einziges Problem, und zwar hing eine mega dicke, riesige Spinne neben
dem einem Baum herunter. Schisser-Anne ist schnell zu Debbie gerannt und
meinte, sie bräuche unbedingt ihre Hilfe, Debbie dachte, der Baum sei
umgefallen und war dann selber etwas geschockt von der Spinne... Ende vom Lied:
Spinne lag zerteilt auf dem Teppich und Debbie hatte Probleme die Blutflecken
zu entfernen. Puh, es war also wirklich haaaaaaaaaarscharf. Ich wäre fast von
einer dicken schwarzen Spinne gefressen worden.

So, das soll`s erst´mal gewesen sein, ich räume ´mal unsere Buchte auf
und warte auf unsere gute Fee für Alles :o)

Habt alle einen tollen Tag und passt auf euch auf. Tüdelü und
´reingehaun.



 

1,5 weeks to go...

Donnerstag, 06.12.2012

Der "Putzteufel mit dem lila Handschuh" berichtet:

Als erstes möchte ich anmerken: wir haben uns alle ausgezeichnet erholt,
begnügen uns allerdings vorerst noch mit zeitigen Nächten. Sonst ist soweit
alles beim Alten. Mittags und Abends werden wir von Johnny mit leckerem Essen
verwöhnt und Vormittags wird geputzt was das Zeug hält!

Shane hat neulich ´mal seine Kontakte spielen lassen und jedem von uns
einen Glacier-Helikopter-Flug organisiert. Unsere Flüge waren an 2
unterschiedlichen Tagen, aber jeweils sehr zeitig (viertel 10 und dreiviertel
9). Da saßen wir dann jeweils auf dem Rücksitz des Helikopters und konnten
unseren Fox Gletscher ´mal aus einer anderen Sicht bewundern und wurden alles
andere als enttäuscht... Das Eis war wunderschön blau und von metertiefen
Furchen und Spalten durchzogen. Kleinere Seen auf dem Berg waren tiefbau. Dann
ging es jeweils einmal um Mt Cook herum und wieder dicht entlang am Berg
hinunter zum Ausgangspunkt. Das Gefühl im Helikopter zu sitzen ist komplett
anders als das Gefühl beim Skydive, wenn du weißt, dass du jede Sekunde aus dem
Flugzeug springen musst… Beides aber ´ne tolle Sache und zum Weiterempfehlen.

Als sei das nicht schon genug des Guten gewesen, hat einer der Besitzer
dieses Heli-Unternehmens um Claudis fleißige Gartenarbeitshändchen gebeten.
Gesagt, getan. Jetzt steht/sitzt/liegt das fleißige Bienchen jeden Tag für 4
Stunden im Garten von Marco und kämpft mit allerlei Unkraut, Rasenkanten und
nicht zu vergessen unseren geliebten Sandflies, die es besonders auf Claudis
Arme abgesehen haben ( ), weshalb sie aussieht als hätte sie die Windpocken. Aber
Claudi nimmts locker und bringt fließig violette Scheinchen nach Hause - gutes
Mädchen... Heute hat sie sogar kurz im Office des Heli-Unternehmens
mitgeholfen.

 Claudis Spaß im Garten

Ansonsten habe ich mit meiner lieben Debbie zusammen Scones und
Franzbrötchen gebacken - ein schöner Austausch unserer Kulturen. Und ich konnte
´mal wieder mein Gedächtnis testen, indem ich mir 2 Tage das Rezept für die
Scones gemerkt habe, bevor ich es geschafft habe aufzuschreiben. Läuft also
auch noch.

Das Restaurant hat jetzt auch aufgemacht, weshalb ich dann abends auch
noch ab und an als richtige Kellnerin ´ranmuss und mein freundlichstes Lächeln
präsentiere.

 erste handgeschrieben Rechnung

Weil Claudi und ich jetzt also beide so unterschiedlich arbeiten, sehen
wir uns eigentlich immer erst richtig am Abend und fallen da aber müde ins
Bett. Schon aus diesem Grund wird es dann nett, wenn wir weiterziehen und
wieder alles gemeinsam teilen können :o)


Der "Grüne Daumen" berichtet:

Meine Arbeit bei Marco beschränkt sich jetzt nicht mehr nur auf das
Aufhübschen des Gartens, sondern ich darf jetzt auch sein Hausputzen. Langsam
habe ich die Befürchtung das ich seine Frühjahrsputzfee bin und er sein Haus
und Garten einfach für den Sommer auf Vordermann bringen will…aber naja solange
ich weiterhin bunte Scheinchen nach Hause bringe mach ich das doch gern;) Ach
und heute hat er mir sogar einen weiteren Helikopterflug angeboten…diesmal
einen längeren…vorausgesetzt ich habe Lust dazu! Was für eine Frage *Kopf
schüttel*

Ansonsten regnet es mittlerweile schon 2 Tage durch und wir haben die
Zeit genutzt um uns von den mittlerweile doch recht stressigen Tagen voller Betten
machen, Klo putzen, lange Chinesenhaare entfernen, Staubsaugen, messi
Backpackerküchen aufräumen und und und…..zu erholen.

Aber es gibt auch einen Lichtblick am Himmel, denn laut Debbies Wetterzettel
soll es ab morgen wieder schöner werden…das sagt zumindest Anne!

Aber das Beste der letzten Woche ist, dass uns sogar hier der Nikolaus
gefunden hat und wir ein kleines Geschenk nicht in unseren Schuhen, aber vor
unserer Zimmertür liegen hatten.

Die ganze Geschicht von vorn: Wir haben vor ein paar Tagen alle, also Debbie,
Shane, Johny und Lauren (die für ein paar Tage wieder zu Besuch da ist) aufgeklärt
das am 6. Dezember ein besonderer Tag für uns ist und sie darum gebeten einen
Schuh in der Nacht vom 5. Zum 6. Vor die Tür zustellen und dann gespannt sein
können. Gesagt getan, haben alle, nach unserer schriftlichen Erinnerung ( ), einen Schuh raus gestellt und wir konnten sie mit einem Apfel, ein paar
Cookies und einem kleinen Schokoelch füllen(4 Uhr morgens, was man nicht alles
für eine kleine Überraschung tut). Der schönste Schuh von allen hat Johny vor
seine Tür gestellt;)

Kurz nach Acht bekam dann Anne einen Anruf von Debbie, die fragte ob der
Nikolaus auch bei uns da war?!

Anne, noch voll verpennt, meinte nur „nein, Claudi und ich feiern dieses Jahr
keine Nikolaus“. Debbie darauf „seit ihr euch sicher?“

Anne: „Ja, sind wir“

Debbie: „ Seid ihr schon wach?“

Anne: „Ja aber wir liegen noch im Bett.“

Daraufhin wünschte uns Debbie nochmal einen schönen Nikolaus und einen guten Morgen
und legte auf. Kurz darauf klingelte dann das Telefon von Shane, mittlerweile
wissen wir auch warum.

Da Anne und ich aber noch ziemlich müde waren, dachten wir uns nichts
weiter und snoozelten die nächsten 20 min noch vor uns hin.

Aber als wir unsere
Tür öffneten, wussten wir dann auch was der seltsame Anruf von Debbie sollte,
denn wir wurden mit zwei süßen Nikolausgeschenken überrascht.

Ja unsere liebe Debbie hat uns beiden auch was zum Nikolaus geschenkt und das
obwohl sie den Brauch gerade mal 4 Tage kannte. Was wir bekommen haben verraten
wir euch, wenn wir wieder da sind;)

Wir haben uns beide echt riesig darüber gefreut und haben unser
hundertmal bei Debbie bedankt. Aber auch unsere Nikolausi sind gut bei allen
angekommen, vorallem aber bei Debbie und wer weiß vielleicht wird es ja auch
hier zu Tradition;)



 

WAAAAAAAAAAH nur noch drei Wochen Putzen, Betten machen, Trinken, und dann beginnt unsere Reisezeit….

Dienstag, 27.11.2012

Am 24. November um 12:04 habe ich mal wieder eine SMS von Anne bekommen,
mit der Anweisung ich solle doch bitte zu halb 3 Mittag machen und eine
Wanderroute ausgucken. Da mir Anne des Öfteren mit einer kleinen SMS Bescheid
gibt wann sie bei Debbie fertig ist, damit ich weiß wann ich Mittag machen kann,
war das für mich nicht weiter verwunderlich. ABER 12:31 klingelt meine Handy
erneut…da nur Anne mir schreibt, wusste ich sofort wer was von mir wollte. Anne
bat mich nun nach dem Beenden meiner Arbeit bei Shane zu Debbie zu kommen und
den Beiden zu helfen.

JA, ihr hört richtig…ich hatte die große Ehre bei Debbie sauber zu machen. Und
ich meine das jetzt nicht ironisch! Durch Annes tägliche Putzberichte nach
ihrer Arbeit bei Debbie war ich ganz aufgeregt und dachte mir nur …oh Gott,
hoffentlich bekommst du das hin. Ich putze zwar bei Shane regelmäßig ganz
fleißig, aber die Arbeit ist absolut kein Vergleich zu Debbies Arbeit, das
konnte ich jetzt am eigenen Leib feststellen. Als mich Debbie dann auch noch
bat das Badezimmer zu putzen (zuvor waren meine Aufgaben: Geschirr abwaschen,
Staubsaugen, Betten abziehen – was mich sehr erfreute, da man nicht so viel
falsch machen kann), dachte ich mir nur „um Himmels Willen, ich kann doch
niemals das Bad sooooo gut putzen, wie sie es von der „Putzfee“ Anne gewöhnt
ist." Aber Anne berichtete mir am nächsten Tag, dass Debbie zufrieden mit meiner
Arbeit war und ich alles richtig gemacht habe und sie mich für die nächsten
stressigen Tage gerne wieder mit einspannen würde, wenn es für mich ok ist.

„HALLO…natürlich ist das ok…so habe ich wenigstens was zu tun, komme
nicht auf dumme Ideen und verdiene auch was zu unserer Reisekasse dazu...BOMBE ;)“

Achso, Anne meinte auch, dass sie ohne meine Hilfe nicht „schon“ halb 3 fertig
geworden wären und beide, also Anne und Debbie, daher echt froh waren das ich
geholfen habe. Immer wieder gern!

Am Nachmittag haben wir dann auch noch eine kleine Wandertour gemacht.
Das Wetter war zwar nicht ganz so schön, aber zumindest hat es nicht geregnet
und außerdem brauchten wir ein bisschen Entspannung und Abwechslung nach
unserem Putzmarathon.

Da wir vor ein paar Tagen den Wanderweg zum Franz Josef Glacier getestet
hatten, stand diesmal der Weg zum Fox Glacier an. Da die Wanderwege diesmal
sehr entspannt waren und man nicht wirklich ins Schwitzen gekommen ist, konnten
wir unsere Touren genießen. Leider konnte man nicht direkt bis zum Eis
vordringen, dennoch war es sehr eindrucksvoll für uns wie sehr das Eis zurückgewichen
ist, was es dabei in den letzten Jahren erschaffen hat und wie der Weg des Gletschers
jetzt ganz ohne Eis aussieht – übrig geblieben ist nur eine riesige Steinwüste
mit kleineren Flussläufen! Mit dieser kleinen Tour zum Glacier haben wir jetzt
auch alle möglichen 1-2 stündigen Wanderwege in der näheren Umgebung getestet. Allerding sind wir uns nicht einig welche Route uns nun am Besten gefallen hat, aber wie
kann man sich auch schon bei so einer beeindruckenden und abwechslungsreichen
Landschaft entscheiden.

Ach und die längeren Touren…ich spreche hier von 6-8 Stunden, überlassen wir
dann doch lieber anderen Touristen ;)

Letzte Wochen gab es für uns 4 fleißige Hände zur Unterstützung. Wir
wissen noch immer nicht wirklich warum, aber Shane hatte 2 WWOOFer für gerade
mal 5 Tage zu sich geholt. Normalerweise stellt er immer nur WWOOFer ein, die
mindestens 3 Wochen bleiben, da Lauren und Michaela aber Freunde von ehemaligen
WWOOFern waren, hat er sie für die 5 Tage gerne genommen. Die beiden waren auch
ganz nett und wir haben uns gut verstanden. Michaela kommt aus England und ist
gerader erst nach Neuseeland gekommen, sie will 6 Monat hier bleiben. Lauren
ist aus Simbabwe, hat 8 Jahre in England gelebt und gearbeitet und jetzt ist
sie schon 1 Jahr hier in Neuseeland und überlegt für immer hier zu bleiben,
sucht eigentlich nur noch nach dem besten Platz, an dem sie leben will.

Die neuen WWOOFer mussten natürlich auch in die traditionellen Abende
eingewiesen werden. Da passte es gut, dass sich am Dienstag noch zwei nette
irische Jungs zu uns gesellten. Somit konnte der Abend wieder beginnen…für mehr
Einzelheiten zu diesem Abend, müsst ihr die Redaktion persönlich befragen…aber
ihr wisst ja wie solche Abende meistens aussehen bzw. enden ;D

Und da wir grad beim Thema sind…..Max es ist kein Englisch von Nöten,
wenn man Bierisch kann ;)

Am nächsten Abend hat Shane kurzer Hand die Bar geschlossen und ist mit
uns an den Strand gefahren. Da Anne leider noch mit den Folgen des vorangegangenen
Abend zu kämpfen hatte, wollte sie später mit Karli nachkommen. Das tat sie
auch, nur leider nahm sie den falschen Weg zum Strand und fand nicht uns,
sondern eine gestrandete Robbe. Doch laut Annes Angaben wäre ihr unsere
Gesellschaft lieber gewesen, da die Robbe von dem doch recht langen
Fotoshooting der Asiaten ein bisschen angepisst war und Anne dauernd anfauchte!

Auf unserer Seite des Strandes wurde währenddessen ein kleines Lagerfeuer gemacht,
Würstchen, Folienkartoffeln, Marshmallows geröstet und die Sonne beim
Untergehen beobachtet. Als es dann langsam kälter wurde, die Sandfliegen immer
aggressiver wurden, sind wir zum Fox Inn zurückgekehrt, wo wir dann auch Anne
wieder trafen. Da wir aber beide noch ziemlich angeschlagen waren, haben wir uns
zeitig ins Bett gelegt und den Abend Revue passieren lassen. Ja, seit der
besagten Nacht lagen wir immer spätestens halb 10 im Bett und haben keinen
Tropfen Alkohol mehr angerührt…..man wir sind gut ;)

Aber das Beste der letzten Tage ist, dass Shane einen Koch eingestellt
hat, da er wahrscheinlich am Mittwoch das Restaurant wieder öffnen will. John
kommt aus Samara, lebt jetzt schon 2 Jahre hier in Neuseeland und arbeitete die
letzten Jahre als Koch und Barkeeper in einer ortsansässigen Bar und einem Hotel.
Nun ist er bei Shane und das ist auch gut so!!! Da Johnny alle Gerichte der
Karte einmal durchtesten und auch noch neue Gerichte, wie Pasta, dazu nehmen will,
werden wir täglich bekocht und müssen unsere Meinung dazu abgeben. Einstimmig
wird dann entschieden, dass es echt der Hammer ist, was John da zaubert und wir
immer sehr gespannt sind was er uns als Nächstes als Leckerei anbietet;)

Wir sind so angetan von seinem Essen, das wir ihn auch schon Angeboten haben
uns auf unserer Reise zu begleiten, mit einer Bedingung: er muss jeden Abend
für uns kochen. Leider hat er es dankend abgelehnt…WARUM WOHL?!

In den nächsten drei Wochen werden wir dafür, was das Essen angeht,
nochmal so richtig verwöhnt…als ob wir nicht schon rund genug geworden sind -.-

Ach und an meine Familie daheim: ich esse jetzt sogar auch Fisch…mir
bleibt ja auch nichts anderes übrig, wenn Anne mal wieder ihren Zuckerhieb
bekommt und mir meine Kekse wegisst. Aber da sie bei Zuckermangel immer ein
wenig verrücktspielt und anfängt mit Hasi zu sprechen oder mit ihrer Schlange
(ein ehemaliger Zopfhalter) zu spielen, gebe ich ihr gerne ein paar Kekse ab.

 

* Anmerkung der Chefredaktion Telle:


- heute Abend gab es Muscheln zum Probieren (Claudi hat sich tapfer
geschlagen ;o) )

- Shani Shane ist doch keine 48 Jahre jung, sondern erst zarte 38 Jahre (Grüße
an die unbekannte „Petze“ aus Deutschland ;o) ) – muss ein Tippfehler gewesen
sein ;o)

Wo fange ich am Besten an...

Dienstag, 13.11.2012

…eigentlich schien es ein
ruhiger und entspannter Abend mit Shane, Francoise, Paul (ein anderer
Skydivemaster von der Skydivecrew, in unserem Alter) und drei Engländern zu
werden. Nach dem die asiatische Busgruppe, nach einem gefühlten 10 stündigen
Dinner, endlich gegangen ist, alle mit ihrer Arbeit fertig waren und auch wir
unser Dinner genießen konnten, setzten wir uns gemütlich vor den Fernseher und
schauten "The Expendabels". Ja es schien wirklich ein ruhiger und
entspannter Abend zu werden.

ABER nach dem Film und schon einige Bierchen später, rief Shane dann die 2
übrig gebliebenen Engländer an unseren Tisch und aus dem Abend wurde so langsam
eine kleine Sause...mal wieder;)

Nicht lange und es hieß 
"POOLTIME"...und mittlerweile wisst ihr ja wie solche Abende
enden...Alle trinken viel zu viel Bier, besonders Shane, erzählen viel zu viel
Mist, ziehen sich gegenseitig beim Billard ab und die Stimmung wird von
Bierchen zu Bierchen  ausgelassener.

Leider verließ uns Anne an diesem Abend viel zu zeitig, da sie doch recht müde
vom Tag war. Auch Francoise, der am nächsten Tag fit sein musste, da 13
Skydivebuchungen auf dem Plan standen, verließ uns so gegen um 1. Übrig blieben
Shane, die Engländerin, Paul und Ich.

Shane und die
Engländerin, die beide mittlerweile einige Bierchen und Weinchen zu viel intus
hatten, wurden immer offener, trafen kaum noch die Kugeln (kein Wunder,  wenn man schon Schwierigkeiten hat geradeaus
zu gehen) und kamen ständig nur auf dumme Gedanken. So war Shane felsenfest
davon überzeugt unbedingt noch eine Glowworm-Tour machen zu müssen… Nachts halb
3!

Das war echt das Highlight des Abends!

Nach weiteren 100 Bieren,
5 Tequila für jeden und 2 Stunden hat sich dann die ganze Gruppe inklusive
einer Flasche Wein zur besagten Tour aufgemacht! Shane  fand kaum noch den Weg zum Wald….und dieser
ist hell erleuchtet, sodass Paul kurzerhand die Führung durch den Wald
übernahm. Doch es dauert nicht lange bis wir die beiden Sturzbetrunkenen  verloren, bzw. sie unserem straffen Tempo
nicht mehr folgen konnten, aus welchen Gründen auch immer ;)

Naja dann ging es halt nur noch für Paul und mich weiter. Paul, der dies Tour
noch nie alleine im Dunkeln und das als Glowworm-Master machte, schlug sich
echt tapfer. Die Tour bis zum Glowwormbaum dauerte zwar gefühlte 2 Stunden
länger als die ersten Touren mit Shane, aber dafür war sie mit Paul um einiges
lustiger....ich sag nur "ja der weg ist sicher, nicht nach links gehen da
ist der Tot oder oh das ist ein Baum". Auf der Rücktour (jetzt mit Licht)
sammelten wir dann auch Shane und die Engländerin wieder, doch leider war auch wieder
unser Tempo für die Beiden zu schnell, sodass Paul und Ich dann vor dem Fox Inn
standen, alle Türen verschlossen waren und wir uns beide anschauten und nur
dachten "SHAAAAAAAAAAAAAAAAAAANE!!!"

Paul der sich eigentlich auf das anschließende Rugbyspiel freute, fuhr also
kurzer Hand nach Hause und auch ich ging ins Bett...keine Ahnung wann die
restlichen zwei  Wanderer gekommen
sind....aber sie sind angekommen, das weiß ich so genau weil Shane auch heute
wieder hinter der Bar steht ;)

Ihr seht also wir hatten
unseren Spaß..Vor allem Paul und Ich, beim Beobachten der zwei
Sturzbetrunkenen!

Gestern war mal wieder,nach einem echt verregneten Wochenende, ein herrlicher Tag, den Anne und ichfür einen kleinen Ausflug nach Franz Josef nutzten. Wir wollten die Wanderwege rund um Franz testen! Gesagt, getan...nach dem Lunch machten wir uns also auf!  Anne führte mich zum ersten Wanderweg. Dieser
sollte eigentlich 1 Stunde dauern...nach 40 Minuten standen wir wieder bei
Karli. Die Aussicht war auch nicht das was wir uns erhofften. Da alles viel
schneller ging als geplant, guckten wir uns noch 2 andere Wege aus, aber auch
hier war die Aussicht nicht ganz das was wir von Fox kannten und auch die Wege
waren nicht ganz so spannend wie in Fox.

Ende vom ganzen Ausflug: Anne und Ich sind der Meinung...Fox ist zwar kleiner,
aber hat eindeutiger viel viel mehr zu bieten!!!

Zurück in Fox und nach einer ausgiebigen Dusche setzten wir uns dann raus aufs
Deck und genossen die restlichen Sonnenstrahlen des Tages.

Als nach einer Weile das Flugzeug vom Skydive abhob, schauten wir uns beide
an...und wussten sofort was der andere gerade denkt. Also sprangen wir auf, ich
rannte zum Zimmer, holte den Karlischlüssel und wir machten uns auf zum
Skydive-Landeplatz.

Während der rund 7 minütigen Fahrt merkten wir wieder wie „awesome“ unser Leben
hier eigentlich ist…..ich meine wer, wo, wann kann in Deutschland schon einfach
so mal neben bei , weil grad nichts zu tun ist und die Sonne so herrlich
scheint zum 7km entfernten Skydivelandeplatz fahren und eine Landung, diesmal
von unten, betrachten...also ich kann das nicht!

Es war echt herrlich das ganze Spektakel von unten zu sehen, da auch einer der
Fallschirme sich drehte, wirbelte und Loopings machte und wir uns nur dachten
was passiert da? Ist wieder etwas falsch mit dem Fallschirm? Francoise erzählte
uns nämlich am Mittag, das bei seinem ersten Sprung heute, der Fallschirm nicht
auf ging und er zum 8-mal in seinen 22 Skydivejahren den Ersatzfallschirm
öffnen musste. Dies musste er zuletzt vor 4 Jahren.

Aber ich kann euch sagen was da oben in der Luft abging: Francoise drehte und
wirbelte seinen Fallschirm in der Luft und das nur aus Spaß und WEIL ER ES
KANN!!! ;)

Abends, mit 2 Stunden
Verspätung gab es dann das von Francoise verspochende Dinner.."Chicken mit
Gemüse in Cola gekocht"...es schmeckt echt besser als es sich anhört. Wir
hatten uns zwar beide mehr erhofft, aber sind froh das Francoise uns das
gezeigt hat, da er das wirklich nur für gute Freunde kocht.

WOW WIR SIND GUT BEFREUNDET MIT DEM ABSOLUTEN SKYDIVEMASTER DER FOX GLACIER SKYDIVEGREW!!!

Ja wir fühlen uns hier
echt wohl und von allen willkommen und werden uns auch dem nächst bei allem mit
Franzbrötchen und deutschem Brot bedanken;)





 

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